Auflösende Hypnosetherapie

Alles ist Emotion!

 

Der Ansatz einer Hypnosetherapie liegt darin, belastende Gefühle auf der Fühlebene zu lösen.


Oft wird gesagt, denk nicht immer so negativ und alles wird gut! Dem ist leider nicht immer so. Es kann sogar anstrengend sein, ständig negative Gefühle zu unterdrücken und so zu tun als ob. In diesen Fällen haben wir mit der auflösenden Hypnosetherapie viele Vorteile.

Durch den tranceähnlichen Zustand in der Hypnose, kann das Denken soweit in den Hintergrund treten, so dass ein besserer Zugang zu den Gefühlen geschaffen werden kann. Endlich können (verdrängte) Gefühle wahrgenommen werden. Was natürlich auch sehr anstrengend sein kann. Durch die Abreaktion die in der Hypnose stattfindet, werden die belastenden Gefühle adäquat verarbeitet.

 

Wenn beispielsweise bei einer Strasse der Strassenbelag immer wieder Risse zeigt, muss man davon ausgehen, dass es nicht ausreichen würde, ständig nur die Oberfläche zu sanieren. Wir müssen also das gesamte Fundament erneuern. Um aber an dieses Fundament zu gelangen, wird  Stück für Stück abgetragen.

 

So ähnlich ist es mit den belastenden Gefühle, die wir mit Hilfe der auflösenden Hypnose angehen. Jedes belastende Gefühl, dass in der Hypnose wahrgenommen und verarbeitet wird, bringt uns ein Stück weiter und führt uns gegeben falls an das Fundament Ihres Problems, an die Ursache. Abgelöste und verarbeitete Gefühle werden durch starke und positive Emotionen ersetzt werden.

 

Die negativen Gefühle in unserem Leben wurden zum grössten Teil in der Kindheit verankert. Die aktuelle Gefühlslage widerspiegelt die Folge, dass bei uns am Fundament etwas nicht stimmt.

Beispielsweise zu sagen: ,,Tu einfach und denke positiv!" funktioniert bei emotional unbelasteten Menschen einfacher, sie können diese Suggestionen einfacher annehmen und erfolgreicher umsetzten. Oft ist aber zu sehen, dass gerade bei Menschen mit stark besetzten, negativen Gefühlen sich diese innere Stimme der Verzweiflung und Hilflosigkeit zeigt.

 

Woher kommen diese Gefühle?

Im Emotionsgedächtnis werden starke Gefühle  abgespeichert, die zum Zeitpunkt eines Ereignisses eine emotionale Wucht hinterliessen. Später werden dann genau diese Gefühle durch ähnliche Reize angetriggert und nochmals ausgelöst.

 

Ich gebe Ihne zwei Beispiele:

Meine Grossmutter hat das Weihnachtsgebäck im Ofen und es riecht nach feinen Vanillegipfel. Ich rieche diesen Duft und erinnere mich urplötzlich an gemeinsame Abende zur Weihnachtszeit als wir um den Tische sassen und uns gegenseitig Witze erzählten. Trotz einer anderer Situation lösen diese Reize freudvolle Gefühle in mir aus. Ich höre das Gelächter um mich herum und sehe Bilder meiner Tante, die sich vor Lachen krümmte.

 

Wie man hier sehen kann, können natürlich auch gute und starke Emotionen hevorgerufen werden. Diese Gefühle will ich auch nicht loswerden und somit sollte ich auch nichts an meiner Situation und an meinem Gefühl ändern.

 

Ein anderes Beispiel wäre:

Tom sitzt mit seinen Freunden im Auto und fährt nach einer Party nach Hause. Auf einmal gerät Tom`s Auto von der Fahrbahn. Mit quietschenden Reifen und dem Gebrülle seiner Mitfahrer im Hintergrund knallt er mit seinem Auto gegen einen Strommasten.Die quietschenden Reifen und das Gebrülle von damals sind so tief in seinem Unterbewusstsein verankert, dass er jedes Mal bei quietschenden Rädern zusammenzuckt. Auch lautes Brüllen von Männer, das für ihn ähnlich klingt wie damals, aber völlig losgelöst von der Situation wie beispielsweise aus einem Spielfilm, löst in ihm die Gefühle von Schrecken und Angst aus.

 

Diese unverarbeiteten Gefühle sollten adäquat verarbeitet werden, damit diese Situationen keine Relevanz mehr aufweisen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Gefühl führt zu einem Gedanken, dies wiederum zu einer Handlung und letztendlich wieder zu einem Gefühl. Ein ständiges Wechselspiel zwischen Gefühl, Gedanke und Handlung. Dieser Kreislauf wiederspiegelt die ganze Lebensituation.

 

Die Handlungsebene

Wen wir primär auf der Handlungsebene (bspw. Verhaltenstherapie) etwas bewirken wollen, sind wir im Gegensatz zur Hypnosetherapie oft im Nachteil. Warum sollte das ein Problem sein?

Wenn beispielsweise jemand das Autofahren meidet weil jedes mal panische Ängste in ihm hochkommen bevor es erst richtig losgeht, macht es wenig Sinn einfach zu sagen: ,,Fahr mal nur, du gewöhnst dich immer mehr an die Situation und die Ängste verschwinden von alleine."

Das heisst aber nicht, dass wir uns (in dem Fall der Angst) diesen Gefühlen nicht stellen sollten.

Durch das Meidverhalten, die konfliktaktivierende Situation zu umgehen ändert sich nichts am eigentlichen Problem. Die negativen Gefühle bleiben bestehen und schlummern weiter in uns.

 

In der auflösenden Hypnosetherapie bietet sich daher grosses Potenzial an, sich gefahrlos den BELASTENDEN GEFÜHLEN zu nähern. Wir können in sicherer Umgebung, auf dem Hypnosesessel, an die belastende Situation herangehen und die damit verbundenen Gefühle adäquat verarbeiten.

 

 

Weitere Informationen zur Hypnose und dem Verlauf einer auflösenden Hypnosesitzung entnehmen Sie unter ,,Häufige Fragen".

 

INAM Hypnose- Therapie+Coaching

Patrick Inam

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